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<title>Klabeklis</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Klabeklis</span></h1>
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<p><b>Klabeklis</b> (<a href="Lettische_Sprache" title="Lettische Sprache">lettisch</a>), auch <i>klabatė, klabata(s), klabis, klabẽklis, klabina, klabanas, klabačas, klabūris</i>,<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> bezeichnet mehrere hölzerne Aufschlag- und Gegenschlag<a href="Idiophon" title="Idiophon">idiophone</a> in <a href="Lettland" title="Lettland">Lettland</a>:
</p>
<ul><li>eine historische <a href="Kuhglocke" title="Kuhglocke">Kuhglocke</a> mit einem oder mehreren Klöppeln im Innern, die Weidetieren umgehängt wurde, um sie im Wald aufzuspüren</li>
<li>eine zum selben Zweck früher Weidetieren umgehängte Brettklapper, bestehend aus einem Brett, gegen das mehrere Holzklöppel schlagen</li>
<li>ein Glockenspiel aus mehreren klöppellosen Holzglocken (<i>koka zvani</i>), die im 19. Jahrhundert als Melodie- und Rhythmusinstrument in der Volksmusik eingesetzt wurden, bis heute in <a href="Litauen" title="Litauen">Litauen</a> als <i>skrabalai</i> bekannt,</li>
<li>ein früher in Hausnähe im Dorf aufgehängtes <a href="Schlagbalken" title="Schlagbalken">Schlagbrett</a>, um Hirten auf der Weide zu benachrichtigen und vor Gefahren zu warnen, in <a href="Estland" title="Estland">Estland</a> <i>lokulaud</i> genannt,</li>
<li>eine um den Hals gehängtes Brett (Brettklapper), das Hirten oder Teilnehmer einer Prozession früher mit zwei Stöcken schlugen</li>
<li>ein früher als Signalinstrument mit einem magischen Aspekt von Hirten, als Rhythmusinstrument bei Prozessionen und zur Begleitung von Volkstänzen gebrauchtes und bis heute bekanntes <a href="Schlagbalken#In_der_Hand_gehaltene_Schlagbretter" title="Schlagbalken">Klapperbrett</a>, bei dem in einer Pendelbewegung ein Holzhammer vor und zurück gegen eine Platte schlägt</li>
<li>und eine bis heute verwendete Platten<a href="Klapper" title="Klapper">klapper</a>.</li></ul>
<p>Die entwicklungsgeschichtlich auf das Schlagbrett zurückzuführenden hölzernen <a href="Schlaginstrument" title="Schlaginstrument">Schlaginstrumente</a> gehören zu einer im <a href="Baltikum" title="Baltikum">Baltikum</a> und in <a href="Nordwestrussland" title="Nordwestrussland">Nordwestrussland</a> verbreiteten alten Tradition der Bauern, Viehhirten und der <a href="R%C3%B6misch-Katholische_Kirche" class="mw-redirect" title="Römisch-Katholische Kirche">römisch-katholischen Kirche</a>. In <a href="Litauen" title="Litauen">Litauen</a> heißen diese hölzernen Klangerzeuger <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Litauische_Sprache" title="Litauische Sprache">litauisch</a></span> <span lang="lt-Latn" style="font-style:italic"><i>kleketas</i></span>. Mit weiteren Namen in den <a href="Baltische_Sprache" class="mw-redirect" title="Baltische Sprache">baltischen Sprachen</a> waren zahlreiche Formvarianten in der Region Teil des bis auf vorchristliche Traditionen zurückgehenden Brauchtums.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herkunft_und_Verbreitung">Herkunft und Verbreitung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Holzglocken_mit_Klöppeln"><span id="Holzglocken_mit_Kl.C3.B6ppeln"></span>Holzglocken mit Klöppeln</h3></div>

<p>Eine <a href="Glocke" title="Glocke">Glocke</a> ist ein Gefäß aus einem beliebigen Material, das an seinem klingenden, das heißt schwingenden Rand angeschlagen und am nicht schwingenden Scheitel fixiert wird. <a href="Curt_Sachs" title="Curt Sachs">Curt Sachs</a> (1928) geht in seinem entwicklungsgeschichtlichen Schichtenmodell von einer primären Verwendung von Glocken in kultischen Zusammenhängen aus: als Fruchtbarkeitssymbol und magisches Abwehrmittel. Demnach wurden Glocken ursprünglich zuerst Opfertieren umgehängt und erst später erhielten sie am Hals von Weidetieren oder als Ersatz für <a href="Schlagbalken" title="Schlagbalken">Schlagbretter</a> eine Signalfunktion. Ebenso sollten Glocken an Eingangstüren zunächst Unheil abwehren, bevor sie zur Ankündigung eines Besuchers angebracht wurden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wegen dieser <a href="Apotrop%C3%A4ische_Handlung" title="Apotropäische Handlung">apotropäischen</a> Funktion hängte man etwa im <a href="Antikes_Griechenland" title="Antikes Griechenland">antiken Griechenland</a> Tieren, vor allem Pferden im Kriegseinsatz, Glöckchen um den Hals.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einfachste Glocken und ebenso verwendete <a href="Rassel" title="Rassel">Gefäßrasseln</a> in Afrika und Asien bestanden aus natürlich geformten Materialien (Fruchtschalen, Kokosnussschalen, Muscheln).
</p><p>Holzglocken sind oder waren außer im <a href="Baltikum" title="Baltikum">Baltikum</a> weltweit nur in einigen Regionen verbreitet, darunter im <a href="Demokratische_Republik_Kongo" title="Demokratische Republik Kongo">Kongo</a>, in Südostasien und in geringerer Zahl im <a href="Pr%C3%A4kolumbisch" title="Präkolumbisch">präkolumbischen</a> Amerika (<a href="Altperu" class="mw-redirect" title="Altperu">Altperu</a>).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei den unterschiedlich geformten Holzglocken mit Klöppeln in Afrika hängen die Klöppel an einer quer durch die Glockenschale gezogenen Schnur. Außerdem kommen symmetrische (sanduhrförmige) <a href="Glocke#Doppelglocken" title="Glocke">Doppelglocken</a> aus Holz mit Klöppeln an beiden Seiten vor,<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> neben den häufigeren Typen aus Eisen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einige halbnomadische Hirten in <a href="Kenia" title="Kenia">Kenia</a> und <a href="Somalia" title="Somalia">Somalia</a> hingen früher ihren Kamelen zur besseren Ortung Holzglocken um den Hals.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von der indonesischen Insel <a href="Java_(Insel)" title="Java (Insel)">Java</a> blieben hölzerne Kuhglocken aus dem 19. und 20. Jahrhundert erhalten, die es in derselben Form wahrscheinlich bereits einige Jahrhunderte zuvor bei der einfachen Bevölkerung gab. Die Funktion als Signalinstrument verbindet in der javanischen Geschichte Glocken mit <a href="Schlitztrommel" title="Schlitztrommel">Schlitztrommeln</a> (<i>kentongan</i>).<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die typische Grundform einer Holzglocke in Indonesien, Afrika und anderen Regionen ist ein breites gleichschenkliges <a href="Trapez_(Geometrie)" title="Trapez (Geometrie)">Trapez</a>, in dessen schmalem Inneren mehrere Klöppel nebeneinander gereiht sind. Diese allgemeine Form besteht häufig aus zwei getrennt geschnitzten und dann verbundenen Hälften.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Arbeitselefant" class="mw-redirect" title="Arbeitselefant">Arbeitselefanten</a> in den Wäldern <a href="Myanmar" title="Myanmar">Myanmars</a> trugen bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus <a href="Teak" class="mw-redirect" title="Teak">Teak</a> geschnitzte Holzglocken, <a href="Burmesische_Sprache" class="mw-redirect" title="Burmesische Sprache">burmesisch</a> <i>kalauk</i>,<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wie auch Kuhglocken genannt werden.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Glockenspiel">Glockenspiel</h3></div>

<p>Der weltweit häufigsten Form der Holzglocken mit einem breiten Trapez, einem schmalen Querschnitt und der Verwendung durch Viehhirten entsprechen auch die <i>skrabalai</i> (<i>skrabalas</i>) in <a href="Litauen" title="Litauen">Litauen</a>. Zur alten materiellen Kultur der litauischen Hirten gehören mehrere <a href="Holztrompete" title="Holztrompete">Holztrompeten</a>, die Hornpfeife <i><a href="Birbyn%C4%97" title="Birbynė">birbynė</a></i>, die Kernspaltflöte <i>lumzdelis</i> und das Glockenspiel <i>skrabalai</i>. Mehrere unterschiedlich große Holzglocken <i>skrabalai</i> werden in einem Gestell aufgehängt und mit Stöckchen angeschlagen. Dieses Melodieinstrument wird häufig mit einer einfelligen Zylindertrommel <i>kelmas</i> aus einem ausgehöhlten Baumstamm kombiniert.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Skrabalai</i> heißen auch Holzglocken mit mehreren Klöppeln für Weidetiere.
</p><p>Als Melodieinstrument verwendete Glockenspiele aus unterschiedlich großen Glocken sind seit dem <i><a href="Bianzhong" title="Bianzhong">bianzhong</a></i> im alten China bekannt. Das etwa seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. rituell verwendete <i>bianzhong</i> bestand bis ins 18. Jahrhundert aus einer Reihe von Bronzeglocken (<i><a href="Zhong_(Glocke)" title="Zhong (Glocke)">zhong</a></i>).<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der griechisch-römischen Antike waren <i>cymbala</i> (lateinisch, Singular <i>cymbalum</i>) Schalen aus Metall oder Holz, die wie <a href="Zimbel" title="Zimbel">Zimbeln</a> gegeneinander- oder aufgehängt und von außen angeschlagen wurden. Ab etwa 1200 sind für das europäische Mittelalter Glockenspiele nachgewiesen. Aus dieser Zeit stammen zwölf Bronzeglocken europäischen Ursprungs, die in <a href="Bethlehem" title="Bethlehem">Bethlehem</a> ausgegraben wurden.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Entwicklung verlief über das <a href="Beiern_(Brauch)" title="Beiern (Brauch)">Beiern</a> bis zum über eine Klaviatur bedienbaren großen Glockenspiel <a href="Carillon" title="Carillon">Carillon</a>, das in Westeuropa im 16. Jahrhundert einen Tonumfang von zwei <a href="Oktave" title="Oktave">Oktaven</a> erhielt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zeitlich parallel entwickelte sich das <a href="Russisch-Orthodoxes_Glockenl%C3%A4uten" title="Russisch-Orthodoxes Glockenläuten">russisch-orthodoxe Glockenläuten</a> mit bis zu 20 tonnenschweren Glocken ab dem 17. Jahrhundert.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit einem Set von klöppellosen Glocken, die in einem senkrecht stehenden Gestell hängen, sind nur wenige idiophone Melodieinstrumente vergleichbar, etwa <a href="R%C3%B6hrenglocken" title="Röhrenglocken">Röhrenglocken</a> und Schlagplattenspiele mit runden Metallplatten. Letztere entsprechen antiken <a href="Crotales" title="Crotales">Crotales</a> und kommen in Nordindien als <i><a href="Srimandal" title="Srimandal">srimandal</a></i> vor.
</p><p>Bezogen auf Klangerzeugung und Funktion ist das große <a href="Schlagbalken" title="Schlagbalken">Schlagbrett</a> eine Vorstufe von außen angeschlagener Holzglocken. Ein Schlagbrett (in Lettland <i>klabatas</i>) hing bis zum 19. Jahrhundert an vielen Häusern im Baltikum und konnte mit seinem lauten Schlagton Bauern auf den Feldern bei Gefahr ins Dorf zurückrufen und andere Signale übermitteln.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um die Übermittlung unterschiedlicher Informationen zu erleichtern, mussten verschiedene Rhythmen mit zwei Stöcken geschlagen werden. In Litauen wurden hierfür zwei Schlagbretter verwendet, sodass sich mit zwei Tonhöhen bei gleicher Schlagfolge weitere Variationsmöglichkeiten ergaben. Ein melodisches Spiel zur Kommunikation entwickelte sich daraus aber nicht.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schlagbretter_und_Klappern">Schlagbretter und Klappern</h3></div>

<p>Schlagplatten und Klappern aus Holz sind in den baltischen Ländern je nach Region in unterschiedlichen Formen und Größen verbreitet. Die meisten Schlagbretter sind rechteckig, einige trapezförmig und andere besitzen beliebig geschwungene Kanten. Stationär befestigte Schlagbretter gab es im Baltikum und in Nordwestrussland in der <a href="Oblast_Wologda" title="Oblast Wologda">Oblast Wologda</a> und in <a href="Mordwinien" title="Mordwinien">Mordwinien</a>. In den Händen getragene Schlagbretter wurden im Nordwesten von <a href="Belarus" title="Belarus">Belarus</a>, in Litauen und Lettland; um den Hals gehängte kleine Schlagbretter in <a href="S%C3%BCdkarelien" title="Südkarelien">Südkarelien</a> und einigen Regionen in Russland (darunter um <a href="Sankt_Petersburg" title="Sankt Petersburg">Sankt Petersburg</a>, <a href="Kostroma" title="Kostroma">Kostroma</a>, <a href="Iwanowo" title="Iwanowo">Iwanowo</a>, in <a href="Republik_Komi" title="Republik Komi">Komi</a> und in Mordwinien); Klappern für Weidetiere im Norden Litauens und in Lettland verwendet.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Schlagbretter hatten in der Region (Baltikum und Russland) unter anderem die Funktion, den Hirten anzuzeigen, wann sie die Herde auf die Weide oder von dort zurück ins Dorf zu treiben hatten. Eine insgesamt wichtigere Signalfunktion für die Hirten übernahmen jedoch konische <a href="Holztrompete" title="Holztrompete">Holztrompeten</a> oder Birkenrindentrompeten, die von Skandinavien bis in den Osten Sibiriens verbreitet waren.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Stationäre Schlagbretter in Dörfern gehörten mutmaßlich in erster Linie zur baltischen Kultur und dürften von anderen nordosteuropäischen Völkern wie den <a href="Mordwinen" title="Mordwinen">Mordwinen</a> übernommen worden sein.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein typisches stationäres Schlagbrett war das estnische <i>lokulaud,</i> aus einem etwa 1 bis 1,5 Meter langen und 20 bis 35 Zentimeter breiten Brett, das an zwei Pfosten und einer Querstange im Freien vor dem Bauernhaus aufgehängt war. Das <i>lokulaud</i> wurde wie die baltischen Schlagbretter allgemein mit zwei Holzhämmern angeschlagen.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit dem ersten schriftlichen Beleg aus dem Jahr 1802 für ein Schlagbrett in Estland bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hing das Schlagbrett zwischen zwei Pfosten. Die ältere Methode war, eine Stange in geeigneter Höhe zwischen die Astgabeln zweier benachbarter Bäume zu legen oder dafür Astgabeln in den Boden zu stecken und das Brett in der Mitte der Stange aufzuhängen. Das lettische stationäre Schlagbrett war nahezu identisch mit dem estnischen, die in Schweden und Finnland früher wesentlich selteneren Schlagbretter gehörten hingegen zu einer anderen Tradition.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit tragbaren Schlagbrettern luden die Dorfbewohner zu Gottesdiensten oder zu anderen Versammlungen ein. Arbeiter wurden zur Arbeit oder zur Mittagspause gerufen und bei Feuer ersetzten Schlagbretter die Sirenen. An den Küsten Estlands und Lettlands halfen die Schläge den Fischern und Seeleuten, bei dichtem Nebel zu navigieren. Die Schläge der stationären Holzbretter an Feiertagen besaßen nach dem Volksglauben auch eine magische Wirkung und sollten übernatürliche Kräfte beeinflussen. So erklärt sich der Einsatz von Schlagbrettern und Klappern in Nordosteuropa früher während der <a href="Karwoche" title="Karwoche">Karwoche</a>, als Glockenläuten und das Orgelspielen beim katholischen Gottesdienst verboten waren. Aus denselben vorchristlichen Traditionen wurden in Litauen, Lettland und im Westen von Belarus Klappern bei katholischen Osterprozessionen eingesetzt. Ihr Lärm sollte auf analoge Weise böse Mächte vertreiben, wie Hirten Wildtiere verscheuchen wollten.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesen Gebieten sind die aus vorchristlicher Zeit stammenden tragbaren Schlagbretter seit den Anfängen des Christentums mit den Riten der katholischen Kirche verbunden, während in Russland das stationäre Schlagbrett <i>bilo</i> zur Tradition der <a href="Russisch-Orthodoxe_Kirche" title="Russisch-Orthodoxe Kirche">russisch-orthodoxen Kirche</a> gehört.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei hölzernen Klappern schlagen bei der einfachsten Konstruktion zwei an einem Scharnier verbundene Platten gegen eine mittlere Platte, ansonsten trifft ein Holzteil nach einer Pendelbewegung auf ein anderes. <i>Klabatas</i> steht in Lettland für ein Hämmerchen, das auf eine Platte schlägt, für eine um eine Achse bewegliche Platte, die mit der Hand gedreht gegen einen Rahmen schlägt,<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und für andere Idiophone. Zu diesen zählen im Baltikum auch <a href="Rassel" title="Rassel">Rasseln</a>, Glocken und Haushaltsgegenstände wie <a href="Waschbrett" title="Waschbrett">Waschbretter</a>, Bratpfannen, <a href="L%C3%B6ffel_(Musikinstrument)" title="Löffel (Musikinstrument)">Löffel</a> und (im Takt über den Boden gefegte) Besen, die für den Rhythmus in der häuslichen Volksmusik sorgten. Primär haben die unterschiedlichen Idiophone jedoch eine magische Bedeutung bei Übergangsriten und im jahreszeitlichen Brauchtum.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Hand gehaltene Klappern mit Hämmerchen (Klapperbretter) sind Miniaturformen von stationär hängenden oder auf der Schulter getragenen Schlagbrettern, die bei den frühen Christen als <i><a href="Naqus" title="Naqus">naqus</a></i> die Funktion einer signalgebenden Glocke besaßen. In den europäischen Ostkirchen sind sie unter verschiedenen Namen wie <i><a href="Semantron" title="Semantron">semantron</a></i> in Griechenland und <i>toacă</i> in Rümänien bekannt. Im <a href="Orthodoxe_Kirchen" title="Orthodoxe Kirchen">orthodoxen</a> Ritus wurden Schlagbretter spätestens seit dem 10./12. Jahrhundert auch in Russland verwendet, nachgewiesen in Chroniken der <a href="Kiewer_Rus" title="Kiewer Rus">Kiewer Rus</a> aus dem 12. Jahrhundert.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schlagbretter dienten auch zur weltlichen Informationsübermittlung. Seit dem Mittelalter waren Schlagbretter mancherorts in Zentraleuropa in Gebrauch, so etwa schlug bis Ende des 19. Jahrhunderts ein Dorfbewohner in der <a href="Niederlausitz" title="Niederlausitz">Niederlausitz</a>, um eine Versammlung einzuberufen, mit einem Hammer gegen den Zaun seines Nachbarn, der seinerseits mit demselben Hammer gegen den nächsten Zaun schlug. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war die mit zwei Hämmern geschlagene <a href="Hillebille" title="Hillebille">Hillebille</a> bei <a href="K%C3%B6hler" title="Köhler">Köhlern</a> im <a href="Harz_(Mittelgebirge)" title="Harz (Mittelgebirge)">Harz</a> und im <a href="Th%C3%BCringer_Wald" title="Thüringer Wald">Thüringer Wald</a> in Gebrauch.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den Dörfern <a href="Nordwestrussland" title="Nordwestrussland">Nordwestrusslands</a> ist unter <a href="Russen" title="Russen">Russen</a>, <a href="Komi_(Volk)" title="Komi (Volk)">Komi</a> und <a href="Wepsen" title="Wepsen">Wepsen</a> ein <i>baraban</i> genanntes Schlagbrett aus Birkenholz, das mit zwei Stöcken geschlagen wird, für Signalzwecke, zur Begleitung von Tänzen und <a href="Tschastuschka" title="Tschastuschka">Tschastuschka</a> (gesungene humorvolle Gedichte) im Einsatz.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch in ihrer Verwendung stehen diese Klappern mit den Schlagbrettern in Beziehung.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Einfache Plattenklappern gehen auf zwischen den Fingern gehaltene antike Klappern zurück, die seitdem in der Form von <a href="Kastagnetten" title="Kastagnetten">Kastagnetten</a> (Gefäßklappern) zur Tanzbegleitung dienen. Abbildungen aus dem 13. Jahrhundert zeigen Jongleure mit Plattenklappern. Wie eine Darstellung des 16. Jahrhunderts aus Frankreich belegt, gingen diese Klappern später auf <a href="Lepra" title="Lepra">Leprakranke</a> über, die mit dem lauten Knallen der Klappern wegen der Ansteckungsgefahr vor ihrer Annäherung warnen mussten. Die damalige Form aus zwei beweglichen Teilen und einem Mittelstück mit Handgriff entspricht der heutigen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Funktionell zu den baltischen Klappern gehörend, aber instrumentenkundlich eine <a href="Rahmenrassel" title="Rahmenrassel">Pendelrassel</a> ist ein mit dem russischen Wort <i>kolotuschka</i> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">russisch</a></span> <span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl" style="font-style:normal">колотушка</span>) benanntes Brett in Eesti-Ingeri (dem zu Estland gehörenden Teil der historischen Region <a href="Ingermanland" title="Ingermanland">Ingermanland</a>), das bis Anfang des 20. Jahrhunderts Nachtwächter verwendeten. Das <i>kolotuschka</i> besteht aus einem Handgriff und einer schaufelartigen flachen Verbreiterung, die im Innern ausgehöhlt ist. Am oberen Ende ist eine kurze Schnur mit einer Holzkugel angebunden, die beim schnellen Bewegen abwechselnd gegen beide Seiten des Bretts schlägt.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Kolotuschka</i> gibt es industriell gefertigt als Kinderspielzeug bis heute.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Etymologie">Etymologie</h2></div>

<p>Das lettische Wort <i>klabeklis</i> ist wie <i>klabata, klabanas</i> und Varianten in anderen <a href="Baltische_Sprachen" title="Baltische Sprachen">baltischen Sprachen</a>, darunter <a href="Litauische_Sprache" title="Litauische Sprache">litauisch</a> <i>kleketas</i>, ebenso wie beispielsweise <a href="Polnische_Sprache" title="Polnische Sprache">polnisch</a> <i>klabocian, klekotać</i> („klappern“, „klimpern“, „schnattern“) und <a href="Slowakische_Sprache" title="Slowakische Sprache">slowakisch</a> <i>klapáč, klepačka, klepalo, klepadlo</i> („klopfen“, „Klopfer“, „Klapper“)<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Onomatopoesie" title="Onomatopoesie">onomatopoetischen</a> Ursprungs. Das bedeutungsgleiche <i>klappern</i> geht auf <a href="Mittelhochdeutsche_Sprache" title="Mittelhochdeutsche Sprache">mittelhochdeutsch</a> <i>klappen</i> („einmal mit einem Knall zusammenschlagen“) zurück.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Bezeichnung einer sich <a href="Frequentativ" title="Frequentativ">wiederholenden Aktion</a> wurde daraus <i>klappern</i>, auch in Wortzusammensetzungen wie seit dem 17. Jahrhundert „<a href="Klapperstorch" class="mw-redirect" title="Klapperstorch">Klapperstorch</a>“, weil der Storch mit seinem Schnabel ein klapperndes Geräusch zu machen pflegt.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Namen der baltischen Idiophone beziehen sich auf deren Funktion, Klangeigenschaften und strukturellen Merkmale. Lettisch <i>klabata</i> bezeichnet vom Verb <i>klabatāt, klabēt</i>, „klappern“, ausgehend zunächst „Geklapper“, „Klapper“, einschließlich der im deutschen Adjektiv <i>klapper</i> im 15. Jahrhundert geläufigen Bedeutung „schwatzhaft“, die in <i>klakšķata</i> („Plappermaul“, „Schwätzer“) und im Verb <i>klabēt</i> („schwatzen“) enthalten ist. Das litauische <i>kleketas</i> bezeichnet dieselben hölzernen Idiophone wie in Lettland und als Verb <i>klegėti</i> (die Konsonanten K und G werden ähnlich ausgesprochen) Menschen, die mit diesen Klangerzeugern „klappern“, außerdem „schnattern“, „gackern“, „laut reden“ und „lärmen“. Abgeleitete <a href="Abstraktum" title="Abstraktum">Abstrakta</a> sind <i>klegesys</i>, „Schnattern“, „Klappern“, „Gackern“ und „Lachen“. Weiter gehört hierzu <i>klegėnti</i>, „klappern (des Storchs)“, und <i>klegėtis</i>, „Klapperstorch.“ Zu den lettischen Entsprechungen gehören noch <i>klēgāt</i> („schreien“), <i>kladzināt, kladzināt</i> („gackeln“, „viel sprechen“) und <i>kladzene</i> („Gluckhenne“, „Klatschbase“). Entsprechungen mit lautmalerischem Ursprung sind ferner lateinisch <i>clangere</i> („schmettern“, „schreien“, „krächzen“) sowie im Deutschen <i>klingen</i> und <i>Klang</i>.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Litauisch <i>klegėtis</i> ist nach einer Untersuchung des litauischen Zoologen Jurgis Elisonas von 1927 auch eine regionale „poetische“ Tierbezeichnung, deren Wortbildung der Ableitung bei <i>grabeklis</i> („Kinderklapper“) von <i>grabēt</i> („klappern“) und <i>klabeklis</i> („Klapper“, „Schlagbrett“, auch „Türklopfer“) von <i>klabēt</i> („klappern“) entspricht. Das litauisch-lettische <a href="Suffix" title="Suffix">Suffix</a> <i>-klis</i> gehört zu <a href="Nomen" title="Nomen">Nomina</a>, die im weitesten Sinn Aktivitäten von Gegenständen oder Lebewesen bezeichnen. So steht <i>klēgetis</i> für einen „Vogel, der sich durch sein Klappern mit dem Schnabel bemerkbar macht“.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der gemeinsame Nenner für die Bezeichnung der unterschiedlichen hölzernen Idiophone mit demselben Namen <i>klabeklis</i> bzw. litauisch <i>kleketas</i> ist: Alle sind Klangerzeuger, die Töne und Geräusche von unbestimmter Tonhöhe produzieren.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Schlagbretter in Estland sind unter mehreren beschreibenden Namen bekannt, darunter <i>lokulaud</i> („Lockenbrett“), <i>klopa-laud</i> („Klopfbrett“), <i>klop-plaud</i> („Schlagbrett“), <i>kölk-laud</i> („hängendes Brett“), <i>kolk</i> („Holztrommel“) und <i>kola lodina</i> („Schlaggeräusch“). Typisch ist die Zusammenstellung zweier Wörter mit dem <a href="Estnische_Sprache" title="Estnische Sprache">estnischen</a> <i>laud</i> („Tisch“, „Brett“), das aus dem in baltischen Sprachen vorkommenden <i>plautas</i> („ein an die Seite eines Bootes geschlagenes Brett“) abgeleitet ist. Dieses Wort und andere Wörter aus dem Bereich Landwirtschaft und Viehzucht wurden sprachwissenschaftlichen Untersuchungen zufolge im 2. und 1. Jahrtausend v. Chr. entlehnt. Russen und Belarussen schätzen das Schlagbrett gleichermaßen als eigenes nationales Erbe von hohem Alter (Schlagbrett <i>bilo</i>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Russische_Sprache" title="Russische Sprache">russisch</a></span> <span lang="ru-Cyrl" class="Cyrl" style="font-style:normal">било</span>, „schlagen“; Ort, an dem das Schlagbrett hängt: <i>bilniza</i>, билница).
</p><p>Ein litauischer Name für das Schlagbrett ist <i>tabalai</i> („Tisch“). Darin ist die Nebenbedeutung „sprechen“ enthalten, also wie im lettischen Wortumfeld <i>klabata</i> eine neben dem Schlagen weitere Art der Informationsübermittlung. Im <a href="Belarussische_Sprache" title="Belarussische Sprache">Belarussischen</a> heißt das in der Hand gehaltene Schlagbrett <i>kalotka</i> (калотка) oder <i>kalotit</i> (калотитъ), was außer „klopfen, schlagen“ auch eine gesprächige Person bedeuten kann.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit etymologischen Vergleichen sind Übernahmen von Schlagbrettern unter den Kulturen nicht zu belegen. Das Wort <i>baraban</i> (russisch auch <i>barabanka</i>, litauisch <i>barškalas</i>, bei den <a href="Wepsen" title="Wepsen">Wepsen</a> <i>barabanas</i>) für das Schlagbrett der Hirten in Nordwestrussland ist <a href="Turksprachen" title="Turksprachen">turksprachiger</a> Herkunft und wurde offenbar von der zuvor bekannten gleichnamigen Trommel übernommen.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <i>Lepenlälauta</i>, wie die <a href="Finnische_Sprache" title="Finnische Sprache">finnischsprachige</a> Bevölkerung in <a href="Karelien" title="Karelien">Karelien</a> ihr Schlagbrett nennt, hat einen Ursprung in den baltischen Sprachen, während die Mordwinen mit <i>šavoma</i> ein eigenes Wort besitzen. Des Weiteren sind in Russland in einzelnen Regionen <a href="Slawische_Sprachen" title="Slawische Sprachen">slawische</a> Namen für Schlagbretter verbreitet. Aufgrund der Vorkommen von umgehängten Schlagbrettern in voneinander isolierten Regionen möchte Gvidas Vilys (2001) deren Ausbreitung aber nicht allein mit der slawischen Kultur verbinden. Ihre Herkunft im Baltikum führt er auf eine finnische Tradition zurück.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bauform_und_Verwendung">Bauform und Verwendung</h2></div>
<p>Die traditionelle Musik und das Brauchtum Lettlands sind – abgesehen von Familienfeiern – wesentlich mit der Landwirtschaft und den Festen des Jahreszyklus verbunden. Zum großen Bestand an traditionellen Musikinstrumenten gehören über 30 Idiophone. Neben Glocken, Klappern und Schlagbrettern sind dies <a href="Maultrommel" title="Maultrommel">Maultrommeln</a> (seit dem 13. Jahrhundert im Baltikum bekannt), die an einem Griff gehaltenen <a href="Rassel#Einteilung" title="Rassel">Pendelrasseln</a> <i>trīdeksnis</i> und <i>čagana</i>, die für Hochzeiten gebraucht werden, sowie <a href="Schelle_(Klangk%C3%B6rper)" title="Schelle (Klangkörper)">Schellen</a>.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Glocken_und_Klappern_der_Hirten">Glocken und Klappern der Hirten</h3></div>
<p>Die früher Weidetieren in Lettland umgehängten Kuhglocken wurden trogförmig aus einem Block <a href="Tannenholz" title="Tannenholz">Tannen-</a> oder <a href="Birkenholz" title="Birkenholz">Birkenholz</a> herausgeschnitzt. Ein oder bis zu fünf Klöppel aus <a href="Eichenholz" class="mw-redirect" title="Eichenholz">Eichenholz</a> in einer Reihe nebeneinander wurden an Schnüren, die durch Löcher am Scheitel der Holzglocke geschlauft waren, festgebunden. Die Klöppel waren von ungleicher Länge und Dicke und erzeugten unterschiedliche Klänge. <a href="August_Johann_Gottfried_Bielenstein" title="August Johann Gottfried Bielenstein">August Bielenstein</a> berichtet in seiner bis 1904 abgeschlossenen Studie über die Holzgeräte der Letten von den zu seiner Zeit noch vorgefundenen Holzglocken. Die Glocken waren an der Breit- und Schmalseite trapezförmig und teilweise am Scheitel gerundet. Eine besondere Form in der lettischen <a href="Bezirksgemeinde_Saldus" title="Bezirksgemeinde Saldus">Bezirksgemeinde Saldus</a> an der Grenze zu Litauen war 14 Zentimeter lang, 8 Zentimeter hoch, besaß vier Klöppel und an beiden Seiten am Scheitel eine durchbohrte Auskragung, an der die Schlaufe zum Umhängen festgebunden war. Dieselbe Form an 20 Zentimeter langen Glocken mit zwei kurzen Klöppeln kam in <a href="Jurbarkas" title="Jurbarkas">Jurbarkas</a> im Südwesten von Litauen vor. Dort wurde Birken- oder <a href="Gemeine_Hainbuche" title="Gemeine Hainbuche">Weißbuchenholz</a> verwendet. In dieser Gegend waren auch rund gedrechselte Holzglocken in der Form bronzener Glocken gebräuchlich.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Alternativ verwendete man eine <a href="Glocke" title="Glocke">Glocke</a> aus Bronze oder Messing mit einem Klöppel.
</p>


<p>Die manchen Rindern um den Hals gehängte Brettklapper (<i>klabina</i>) bestand aus einem rechteckigen Brett mit einer vorstehenden Leiste am oberen Rand, an der in gleichen Abständen etwa fünf Klöppel angebunden waren, die auf das Brett und gegeneinander schlugen.
</p><p>Viehweiden lagen in den Ländern des Baltikums früher inmitten von ausgedehnten Waldgebieten. Die Rinder waren mit den Glocken auf der Weide besser zu lokalisieren, besonders wenn sich ein Tier im Wald verirrt hatte; außerdem sollte das Geklapper der Glocken Wölfe und böse Geister fernhalten. Brettklappern erfüllten denselben Zweck.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Letztere wurden bevorzugt Tieren umgehängt, die sich häufig von der Herde entfernten, und Pferden auf der Koppel. Sie waren aber um 1900 bereits sehr selten geworden.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Waren frühmorgens die Tiere auf die Weide getrieben, umkreisten die Hirten die Herde bis um die Mittagszeit, wobei sie, um die Herde zusammen- und Wölfe fernzuhalten, ein Klapperbrett in der Hand bewegten. Nachmittags herrschte Ruhe. Beim Zusammentreiben für den abendlichen Heimweg wurden wieder Klapperbretter eingesetzt. Diese Klapperbretter bestanden aus einem langrechteckigen Brett mit einem an der Mitte der Unterseite rechtwinklig abstehenden Handgriff und an der Oberseite ein bis drei um eine Achse pendelnden Hämmerchen. Mit einer Handbewegung schlugen die Hämmerchen abwechselnd auf beide Oberseiten des Bretts.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Signalinstrument schlugen die Hirten und Jäger mit zwei Holzstöckchen auf ein um den Hals hängendes Brett, das, um gut zu klingen, Abstand von der Kleidung haben sollte. Das trapezförmige Brett maß typischerweise 50 Zentimeter in der Länge und 20 bis 25 Zentimeter in der Breite bei einer Dicke von 1,5 bis 2 Zentimetern. Durch zwei Löcher am oberen Rand war eine Schnur zum Umhängen gezogen. Anders als bei den stationären Schlagbrettern konnten mit diesen kleinen Brettern keine konkreten Signale übermittelt werden. Deshalb wurden sie hauptsächlich verwendet, um klappernde Geräusche zu erzeugen.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses Brett entsprach prinzipiell der bei jeder Bewegung automatisch Schlaggeräusche produzierenden Kuhklapper.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Glockenspiel_2">Glockenspiel</h3></div>
<p>Ein Set von klöppellosen Holzglocken <i>klabeklis</i>, die in einem Holzgestell angeordnet sind, war unter dem Namen <i>koka zvans</i> (oder <i>koka zvani</i>) bekannt und wurde Ende des 19. Jahrhunderts in der Region <a href="S%C4%93lija" title="Sēlija">Sēlija</a> im Süden Lettlands von Dorfkapellen als Melodieinstrument in der Unterhaltungsmusik gespielt. Unter diesem Namen werden heute <a href="Windspiel_(Instrument)" title="Windspiel (Instrument)">Windspiele</a> und kleine Klangplattenspiele als Kinderspielzeug verkauft.
</p><p>Dagegen wird in Litauen das traditionelle Holzglockenspiel <i>skrabalai</i> in modernisierter Form bis heute verwendet. Drei oder vier flache breite Holzglocken sind am Scheitel mit jeweils zwei Metallhülsen als Abstandshalter an ein waagrechtes Kantholz in einem Gestell festgeschraubt, so dass sie schräg zum Musiker angeordnet sind, der mit zwei Schlägeln auf die obere Seite der Glocken schlägt. Die Glocken werden aus hartem <a href="Eichenholz" class="mw-redirect" title="Eichenholz">Eichen-</a> oder <a href="Eschenholz" title="Eschenholz">Eschenholz</a> hergestellt. Dazu höhlt mann die Holzblöcke bis auf eine Wandstärke von etwa zwei Zentimetern aus. Ungefähr zwischen 20 und über 30 Glocken sind an einem Gestell befestigt. Ein typisches Instrument besteht aus 27 <a href="Chromatik" title="Chromatik">chromatisch</a> gestimmten Glocken mit einem Tonumfang von c<sup>1</sup> bis e<sup>3</sup>. Häufig wird das <i>skrabalai</i> über oder dicht hinter einer einfelligen Zylindertrommel aufgestellt, sodass der Perkussionist beide Instrumente zugleich bedienen kann.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schlagbretter_und_Klappern_in_den_Dörfern"><span id="Schlagbretter_und_Klappern_in_den_D.C3.B6rfern"></span>Schlagbretter und Klappern in den Dörfern</h3></div>

<p>Stationäre Schlagbretter in Lettland wurden üblicherweise in der Nähe des Hauseingangs mit Seilen an einer auf zwei in den Boden gesteckten Astgabeln liegenden Querstange aufgehängt. Den Bildern und Beschreibungen zufolge hingen die Schlagbretter waagrecht in Brusthöhe oder bis in zwei Meter Höhe, sodass sie von der am Boden stehenden Person geschlagen werden konnten. Möglicherweise wurden wie in anderen Regionen vereinzelt zwei Schlagbretter nebeneinander verwendet. Die für Brett und Schlaghammer ausgewählten Holzarten waren je nach Region unterschiedlich, man bevorzugte für beides entweder die gleiche (gleich harte) oder eine andere Holzart. Die Schlaghämmer hingen allgemein beim Brett.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die verschiedenen Schlagfolgen signalisierten die Zeit für die Heimkehr der Hirten und der Feldarbeiter zum Mittagessen oder das Arbeitsende der kommunalen Feldarbeit, den Beginn von Festveranstaltungen oder eine drohende Gefahr (Ausbruch eines Feuers).<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Klappergeräusche bei den Osterbräuchen, bei denen der mutmaßlich auf vorchristliche Fruchtbarkeitsrituale zurückgehende magische Aspekt im Vordergrund stand, wurden mit Klapperbrettern (mit Hämmerchen), um den Hals hängenden Brettklappern und mit <a href="Rassel" title="Rassel">Rasseln</a> produziert. Am <a href="Ostersonntag" title="Ostersonntag">Ostersonntagmorgen</a> wurde viel Lärm mit sämtlichen Klappern, Rasseln, <a href="Ratsche" title="Ratsche">Ratschen</a>, Trommeln, Trompeten und Hörnern gemacht. Christliche Prozessionen wurden von Gesängen, Geschrei, Klappern und Rasseln begleitet und zu Gottesdiensten gehörten verschiedene Klappern mit Handgriff. Zu den Umzügen mit maskierten Narren an <a href="Faschingsdienstag" class="mw-redirect" title="Faschingsdienstag">Faschingsdienstag</a> ertönten Klapperbretter, Brettklappern, Ratschen, <a href="Schraper" class="mw-redirect" title="Schraper">Schraper</a> und Bratpfannen.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Herstellung und Gebrauch von Musikinstrumenten und anderen Klangerzeugern war in Lettland traditionell Aufgabe der Männer. Zu den Ausnahmen gehörten einfache Musikinstrumente der Hirten wie <a href="Rohrpfeife" title="Rohrpfeife">Rohrpfeifen</a> (<i>roopill</i>) und andere Einfachrohrblattinstrumente (<i><a href="Birbyn%C4%97" title="Birbynė">birbynė</a></i>), die Jungen und Mädchen anfertigten. Eine Besonderheit stellte die von Frauen zur Gesangsbegleitung bei Hochzeiten und im Winter bei <a href="Sonnenwende" title="Sonnenwende">Sonnwendfeiern</a> eingesetzte Pendelrassel <i>trīdeksnis</i> dar.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die „Hochzeitsklapper“, wie August Bielenstein (1918) nach ihrem hauptsächlichen Verwendungszweck die <i>trīdeksnis</i> nannte, war im 19. Jahrhundert vor allem in der Region <a href="Kurland" title="Kurland">Kurland</a> im Westen Lettlands verbreitet. Andere lettische Namen sind <i>kāfu rose</i> („Hochzeitsrose“) und <i>eglīte</i> („Tanne“), beide mit Bezug auf die Form. Von einem Tannenwipfel schälte man die Rinde ab und band die Zweige am Stämmchen zusammen. Anschließend knotete man zahlreiche bunte Federn, Schellen und Glöckchen daran. Die Hochzeitsgäste sangen und schlugen mit dem <i>trīdeksnis</i> auf den Tisch, während andere tanzten.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mitte des 20. Jahrhunderts wird die <i>trideksnis</i> als 30 bis 35 Zentimeter langer Eisenstab mit drei in Form eines Tannenbaums zur Spitze kürzer werdenden Querstangen beschrieben. An diese waren eiserne Schellen und Bleche, die hell klirrten, angebracht.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heute besteht die <i>trīdeksnis</i> – ein miniaturisierter <a href="Schellenbaum" title="Schellenbaum">Schellenbaum</a> – aus einem hölzernen Handgriff mit einem Metallstab, an dem allerlei Metallplättchen oder Schellen hängen.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Erna Ariste: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dspace.ut.ee/server/api/core/bitstreams/a0387a95-4480-4848-b5dc-6045587e9169/content"><i>Lokulaud.</i></a> Eesti Rahva Muuseumi aastaraamat, Tartu 1933</li>
<li><a href="August_Johann_Gottfried_Bielenstein" title="August Johann Gottfried Bielenstein">August Bielenstein</a>: <i>Die Holzbauten und Holzgeräte der Letten. Ein Beitrag zur Ethnographie, Culturgeschichte und Archaeologie der Völker Russlands im Westgebiet.</i> Band 2: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.europeana.eu/de/item/97/414789"><i>Die Holzgeräte der Letten.</i></a> (1904) Buchdruckerei der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Sankt Petersburg 1918</li>
<li>Valdis Muktupāvels: <i>Musical Instruments in the Baltic Region: Historiography and Traditions.</i> In: <i>The World of Music</i>, Band 44, Nr. 3 (<i>Traditional Music in Baltic Countries</i>), 2002, S. 21–54</li>
<li>Valdis Muktupāvels: <i>Klabeklis</i>. In: <i>Grove Music Online</i>, 25. Mai 2016</li>
<li>Gvidas Vilys: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lituanistika.lt/content/24712"><i>Šiaurės rytų Europos tautų signalinės lentos.</i></a> (litauisch, „Schlagbretter in den Ländern im nordöstlichen Europa“) In: <i>Darbai ir dienos,</i> 2001, S. 71–92</li>
<li>Gvidas Vilys: <i>Typology of Lithuanian Signal Instrument Kleketas.</i> In: <i>VšĮ Šiaulių universiteto leidykla,</i> 2005, S. 31–40</li>
<li>Evaldas Vyčinas: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://zurnalai.lmta.lt/wp-content/uploads/2011/Lietuvos-muzikologija-XII-Vy%C4%8Dinas.pdf"><i>Idiofonai Lietuvoje. Naujas žvilgsnis.</i> (<i>Idiophones in Lithuania. The New Aspect</i>).</a> In: <i>Lietuvos muzikologija,</i> Band 12, 2011, S. 180–193</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=kBXKQHXNErc"><i>Klapītes / Klabata / Clapper.</i></a> Youtube-Video (Herstellung eines Klapperbretts)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://musicaparaver.org/instruments/type/idiophone/origin/northern-europe/2711"><i>Klabeklis.</i></a> Música Para Ver (Abbildung)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://musicaparaver.org/instruments/origin/latvia/2710"><i>Klabatas</i>.</a> Música Para Ver (Abbildung)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lithuanianheritage.ca/home/explore/lithuanian-folk-instruments/instruments/kleketas/"><i>Kleketas.</i></a> Lithuanian Museum-Archives of Canada (Hörprobe einer litauischen Klapper)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Valdis Muktupāvels: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.vle.lt/straipsnis/klabata/"><i>Klabata</i>.</a> In: <i><a href="Visuotin%C4%97_lietuvi%C5%B3_enciklopedija" title="Visuotinė lietuvių enciklopedija">Visuotinė lietuvių enciklopedija</a></i></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Curt_Sachs" title="Curt Sachs">Curt Sachs</a>: <i>Geist und Werden der Musikinstrumente.</i> (Berlin 1928) Nachdruck: Frits A. M. Knuf, Hilversum 1965, S. 101–103</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Max_Wegner_(Arch%C3%A4ologe)" title="Max Wegner (Archäologe)">Max Wegner</a>: <i><a href="Musikgeschichte_in_Bildern" title="Musikgeschichte in Bildern">Musikgeschichte in Bildern</a></i>. Band 2: <i>Musik des Altertums.</i> Lieferung 4: <i>Griechenland.</i> Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1963, S. 60</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Curt Sachs: <i>Geist und Werden der Musikinstrumente.</i> (Berlin 1928) Nachdruck: Frits A. M. Knuf, Hilversum 1965, S. 123f</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Teilweise kunstvoll mit Schnitzereien verziert, vgl. Wyatt MacGaffey: <i>Ethnographic Notes on Kongo Musical Instruments.</i> In: <i>African Arts,</i> Band 35, Nr. 2, Sommer 2002, S. 12–19, 90, hier S. 16</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Bernhard_Ankermann" title="Bernhard Ankermann">Bernhard Ankermann</a>: <i>Die afrikanischen Musikinstrumente.</i> (Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der philosophischen Facultät der Universität Leipzig) A. Haack, Berlin 1901, S. 66 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/bub_gb_OdcPAAAAYAAJ/mode/1up">archive.org</a>)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">B. W. Andrzejewski: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://escholarship.org/content/qt64n1q7d9/qt64n1q7d9.pdf"><i>Poetry and Camels in Somalia: Reflections on Suugaanta Geela by Axmed Cali Abokor</i>.</a> In: <i>Ufahamu: A Journal of African Studies</i>, Band 17, Nr. 2, 1989, S. 157–163, hier S. 157</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Arlo Griffiths, Pauline Lunsingh Scheurleer: <i>Ancient Indonesian Ritual Utensils and their Inscriptions: Bells and Slitdrums</i>. In: <i>Arts Asiatiques</i>, Band 69, 2014, S. 129–150, hier S. 137f</span>
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